Project Description

In der jütländischen Maschinenfabrik, Linatech, fokussiert man auf Wachstum und Effektivität, und deshalb muss für Automation und Robotertechnologie hochgeschraubt werden. Zusammen mit der Lean – Strategie des Unternehmens hat ein Automationsscreening dem Direktor eine gute Peilmarke dafür gegeben, welche Prozesse es sich zum Automatisieren lohnen werden, und in welchen Roboterlösungen Linatech mit Vorteil investieren kann.

20 Kilometer südlich von Viborg, in Thorning, liegt Linatech. Von grünen Feldern und weidenden Schafen umgeben ragen die 4000 m2 moderne Fabriksfazilitäten empor, wo 42 von insgesamt 65 Mitarbeitern des Unternehmens Maschinen, Prozessanlagen und Komponente von hoher Qualität herstellen.

Der Schlüssel ist Lean und Automation

Linatech wurde 2016 von Martin Arberg übernommen, der seitdem darauf fokussiert hat, das Wachstum des Unternehmens zu fördern und die Rentabilität zu erhöhen. Der Schlüssel zum Erfolg ist Lean, eine Geschäftphilosophie, die zurück zu den 60’ern in den Toyota- Fabriken entwickelt wurde – und zwar mit dem Ziel, Produktionsprozesse zu vereinfachen und effektivisieren. In Martin Arbergs Optik handelt es sich um Flaschenhalse zu entfernen und die Wertkette des Unternehmens zu verstehen – mit einer persönlichen Neugier danach gewürzt, wie motivierte Mitarbeiter und moderne Technik das Unternehmen erheben können.

”Erhöhte Automation ist – zusammen mit der Entwicklung unserer Mitarbeiter – der allerwichtigste Punkt in Linatechs Strategie”, sagt Martin Arberg und erklärt, dass Wellen von erstens Lean und danach Technologieimplementierungen gegen 2020 einander ablösen werden. Im Augenblick implementieren Martin Arberg und seine Leute einen Roboterschweisser, und im Herbst wollen sie noch eine Lean – Fase machen. Anfang 2019 werden Automation und Robotertechnologie im Brennpunkt stehen.

Automationsscreening zeigt den Weg

Linatech ist ein modernes Unternehmen mit fester Strategie und einem breiten Verständnis  dafür, was Technologie für das Unternehmen tun kann. Das hält aber nicht Martin Arberg davon ab, seine eigenen Ideen herauszufordern, wie Technologie in der Produktion Wert gewinnwn kann. Er dankte deshalb ja, als ”Arbejdsgiverne”(dän.) im Frühjahr 2018 ihm einen Automationsscreening anboten – und zwar vom unberufenen Beraterhaus, Gain & Co. ausgeführt. Eines Tages im Juni bekam Linatech Besuch von 2 Experten von Gain & Co., die das Unternehmen besichtigten und mit den Mitarbeitern über die Ausführung ihrer Aufgaben sprachen. Früher hatten Martin Arberg und Gain & Co. Linatechs Strategie und Ziele durchgenommen, so dass die Schätzung des Automationspotentials auf dem rechten Hintergrund geschah.

“Obwohl wir in Linatech die Dinge unter Kontrolle haben, möchte ich gerne mein eigenes Weltbild herausfordern und mich erkundigen, was man mit Technologie könnte. Ich bin daran gewöhnt, einen Ball zu greifen und ihn schnell zu vollstrecken, ich möchte aber gerne Input der Experten dazu haben, ob es der richtige Ball ist, womit ich dribble”.

Ein Lösungskatalog der Automation

Kurz nach Gain & Co.’s Besuch in Linatech empfing Martin Arberg einen Konklusionsbericht, der die offizielle Abrundung  des Automationsscreenings und eine Ermittlung vom Automationspotential des Unternehmens ist. Und das war laut Martin Arberg spannende Lekture.

“Es war schön, eine Bestätigung darauf zu bekommen, dass wir in Linatech auf die richtigen Prozesse und Technologien fokussieren. Es gab aber eine der Konklusionen im Bericht, die ich nicht erwartet hatte. Deshalb ist es relevant, mit Spezialisten wie Gain & Co. in Geschäftsverbindung zu treten, die den richtigen Hintergrund und das nötige Wissen haben, um an Prozesse und Roboterlösungen zu zeigen und ihre Wahlen zu dokumentieren”.

Es war ein Prozess für Plattenbiegen, das Gain & Co. als Priorität Nr. 2 im Konklusionsbericht benannt hatten, welches Marten Arberg überraschte und ihn dazu bewog, sich den Inhalt der nächsten Automationswelle in Linatech wieder zu bedenken.

Neue Projekte auf Stapel

”Ich habe eben den Konklusionsbericht an unseren Vorstand geschickt , so dass wir besprechen können, welche Investitionen es sich lohnen können – und welche nicht. Wir werden nicht mit der Gieskanne streuen, wenn wir Linatech entwickeln, und deshalb kann ich den Bericht als Stützwerkzeug gebrauchen, wenn ich das Unternehmen leiten”, erzählt Martin Arberg.

Er erwartet, dass es 3-6 Monate vergehen können, ehe eine oder mehr von Gain & Co.’s Empfehlungen realisiert werden. Aber der systematische Durchgang des Unternehmens und die Augen der Experten auf Flow und Prozesse gehabt zu haben ist eine spannende und nötige Übung gewesen.

“Mit dem Konklusionsbericht in der Hand stehen wir stark mit Bezug darauf, unser Unternehmen zu effektivisieren, so dass wir noch konkurrenzfähiger werden können und die Ziele zu erreichen, die wir uns gesetzt haben. Wir drücken auf den nächsten Automationsknopf, wenn die Zeit recht ist, so dass wir alle daran sind und die Änderungen hantieren können, die die Automation unweigerlich zur Folge hat”.