”Zirka 40 % der Arbeitszeit in Dänemark kann potentiell automatisiert werden – von der heutigen Technologie gesehen.” *

Vorigen Tag kontaktierten wir eine Reihe kleine und mittelgrosse Produktionsbetriebe in Dänemark. Wir wollten die Thesis testen, ob es ein grosses ungenutztes Potential da sei, wo Robotertechnologie oder Automation manuelle Prozesse ersetzen können und den betrieben neue Konkurrenzvorteile geben können. 19 % der Betriebe, mit denen wir redeten, antworteten, dass sie nicht in der Zielgruppe der Robotertechnologie waren. Es ist unsere Erfahrung, dass es gewöhnlicherweise jedenfals einen Prozess in einem Produktionsbetrieb gibt, der zur Automation geeignet sei. Der Betrieb ist aber nicht unbedingt organisatorisch bereit, Automationslösungen zu implementieren. Andere 21 % drückten aus, dass sie eigentlich gern in Roboter investieren möchten, aber dass es nicht genügend Ressourcen oder Wissen im Betrieb gibt, um es zu tun. Sie deuteten auf das Risiko, um in die falschen Roboter zu investieren, die zuletzt in einer Ecke stehen und Staub sammeln. Endlich gibt es eine Gruppe Betriebe, die sehr gern mit der Robotertechnologie anfangen möchten. Sie sind begeistert und können die Möglichkeiten sehen, die die Automation räumt. Einige haben einige Herausforderungen, die primär in 4 Kathegorien fallen:

  • Die Betriebe möchten gerne ihre Produktion ”abgeschritten” haben und eine schätzung darauf, wo es kurz- und langfristig automatisiert werden kann. Wo sind ”die niedrighängenden Roboterfrüchte”? Und wo können Gewinne auf längere sicht geerntet werden?
  • Sie fragen nach Hilfe zu einem Business Case, der dokumentieren kann, ob die gesamte Roboterinvestition einen genügenden Gewinn gibt. Alle Detaillen sollen mit, – vom Treiben und Instandhaltung über Service und Support zu organisatorischen Verhältnissen wie z. B. Ausbildung der Mitarbeiter.
  • Die Achillesferse ist oft die Forderungsspezifikation. Eine Produktionsbetrieb ist natürlich nicht Expert in Robotertechnologie, so wie stellt er die richtigen Forderungen zum Lieferanten? Wir sind of auf mehr Sachen gestossen, wo ein Betrieb etwas anders geliefert bekommen hat, als das Erwartete. Wichtige Detaillen in der Forderungsspezifikation sind nicht in Betracht genommen, und damit ist es geendet, dass der gelieferte Roboter unanwendbar gewesen ist.
  • Endlich suchen die Betriebe Hilfe in der Angebotsfrage, so dass sie einen breiten Ausschnitt kompetenter Lieferanten fragen – und nicht nur die, die  oben stehen, wenn man “Roboter”googlet.

Zurück sind 35 %, die schon ihre Produktion automatisieren. Einige von ihnen schätzen, dass sie ihr ganzes Potential erreicht haben.

Die Entwicklung des Robotermarkts geht doch so schnell, dass es wahrscheinlich eine Lösung oder mehr dazugekommen sind, die die Produktivität und Effektivität des Betriebes weiter erheben können. Und dann gibt es eine Gruppe, die noch mehr Automation will. Sie möchte wissen, wo ihr nächstes Projekt liegt, und was getan werden muss, um es zum Erfolg zu führen.

Endlich notierten wir uns, dass es quer durch die 4 Gruppen einen breiten Wunsch gibt, andere Betriebe zu treffen und Erfahrungen auszuwechseln – über Robotertechnologie und Automation.

Wie meinen Sie? Welcher Gruppe gehört Ihr Betrieb? Können Sie unsere Endergebnisse wiedererkennen?

*Quelle: Disruptionsrat – A Future that Works: the Impact of Automation in Denmark (Mc Kinsey – Rapport, Mai, 2017).