”Vestforbrænding”, (”Westverbrennung”) steht hinter einem neuen innovativen Projekt, der ganz neue Standarde der Wiederverwendung des Sperrmülls setzt. Das Ziel ist eine markante Erhöhung des Anteils vom Sperrmüll, der zum Kreislauf zurückgeschickt und wiederverwendet werden kann. Durch Roboter.

”Vestforbrænding in Glostrup in der Nähe von Kopenhagen behandelt Müll für 19 Kommunen und pflegt jeden 6. Bürger in Dänemark mit Mülllösungen. Heute werden etwa 25.000 Tonnen Sperrmüll der Bürger direkt zur Verbrennung gefahren, aber laut Untersuchungen von ”Vestforbrænding” könnte ungefähr die Hälfte des Mülls wiederverwendet werden. Das Unternehmen etabliert deshalb eine neue bahnbrechende Robotersortierungsanlage in Frederikssund auf Seeland. Der Projekt ist ein Leuchtturmsprojekt für die zukünftige Umweltlösungen ausgewählt und ist 12,8. Mio. Kronen von MUDP (Umwelttechnologischem Entwicklungs- und Demonstrationsprogramm ) -Kasse des Umweltrates (dän.) zugeteilt. Der Leuchtturmprojekt und das Wissen, das mit Roboteraussortierung von wiederverwendbaren Ressourcen erreicht, sollen der ganzen Branche und damit ganz Dänemark nützen.

”Es liegt ein Riesenpotential darin, dass man den Roboter den Müll noch besser sortieren lässt, als wir heute tun. Es wird nicht nur der Umwelt nützen, sondern auch Arbeitsplätze verschaffen und zugleich eine ökonomisch vernünftige Hantierung der Ressourcen in den Müllmengen, die wir bekommen”, erzählt Yvonne Amskov, Entwicklungsleiterin, Vestforbrænding. Sie deutet darauf, dass der Projekt auch Dänemark profiliert – als Frontläufer Zirkularer Lösungen und als Vorgangsland innerhalb umwelttechnologischer Lösungen. Endlich sichert der Projekt auch, dass Dänemark EU’s Zielsetzungen der zirkularer Wirtschaft erfüllt.

Roboterexperte sind notwendig

Mit seiner vieljährigen Kenntnis zum Sperrmüllmarkt kann ”Vestforbrænding” selbst entwickeln und neue Technologien testen. Der Projekt war kaum ans Licht gekommen, wenn nicht viele starke Partner mitgekommen waren. ”Wir haben von seite ”Vestforbrænding”’s mit allen Kompetenzen innerhalb des Sammelns, des Behandelns und des Absatzes angeboten. Dass wir nun ans Ziel gekommen sind und jetzt mit einem Leuchtturmprojekt stehen, der eine Peilmarke der zukünftigen Umweltlösungen wird – und dazu eine Zusage um MUDP- Mittel – ist im höchsten Grade einer Zusammenarbeit mit Experten in Robotertechnologie zu verdanken”, schlägt Yvonne Amskov fest.

Mikkel Viager ist Partner des unberufenen Beraterhauses Gain & Co. und ist externer Berater des Projektes gewesen. Eines seiner Spezialgebiete ist Müllsortierung, und u.a. sine frühere Rolle als technischer Projektleiter des Innosofts, Technologisches Institut, hat ihm solide Erfahrung mit Robotern zur Müllsortierung gegeben.

Müllroboter unterscheiden sich markant von den Robotern, die man in Produktionsbetrieben benutzen. Da arbeitet man mit wohlbekannten Produkten und har feste Toleranzen, wogegen ein Roboter in der Müllsortieung alles sortieren soll. ”Der Roboter soll erkennen und alles sortieren, was wir als Verbraucher ausschmeissen. Das ist eine komplizierte Aufgabe. Z. B. ist ein Holzstück nicht nur ein Holzstück, es kann verschiedene Formen annehmen, abhängig davon, wozu es gebraucht ist, und wie es gedrückt und gequetscht ist – auf dem Wege durch die Einsammlung. Es soll erkannt und aussortiert werden – ungeachtet wie es aussieht, und das macht die Wahl und den Einkauf eines Roboters für Müllsortierung schwierig,” erzählt Mikkel Viager.

Yvonne Amskov legt auf den praktischen und direkt nutbaren Zugang Wert, den Gain & Co. zur Robotertechnologie haben. ”Wir brauchen keine lange Berichte und Darlegungen; wir möchten aber laufend mündliche Zusammenführung, so dass wir die richtigen Entscheidungen machen und leicht justieren können, wenn neues Wissen zukommt. Hier haben Gain & Co. die ganze Zeit die Projektgruppe anziehen können und die nötige Zusammenführung gegeben”, erklärt Yvonne Amskov, und schlägt fest, dass ”Vestforbrænding” jetzt das Wissen hat, um ein qualifiziertes Angebot zu machen und den richtigen Roboter für die neue Anlage auszuwählen.

Die neue Roboteranlage wird in Frederikssund aufgestellt und wird Sperrmüll von “Vestforbrænding”’s Besitzerkommunen empfangen. Vom Herbst 2019 wird die Roboteranlage damit anfangen, wiederverwendbare Ressourcen vom Sperrmüll zu sortieren, ehe der Rest für Energienutzung in der Verbrennungsanlage geschickt wird.