Gutes Handwerk ist immer schwer für Roboter in der produktion zu übernehmen

By |2019-03-22T12:33:00+02:007. März 2019|

Obwohl die Arbeit in der Fabrik einförmig sein kann, fordert es ab und zu ein Geschick, die teuer ist, für Roboter nachzumachen. Oft sind die einfachen Aufgaben die am besten automatisierbaren- laut einer Bestandaufnahme von 100 Betrieben.

Wir warden öfters gegen was Neues und Spannendes gezogen – und nicht zuletzt gegen Roboter. Roboter sind in aller Munde einige, die Purzelbäume rückwärts schlagen, Türe öffnen und Gemüse in der Küche hacken – alles auf menschliche Art und Weise. Es ist Spass, sie anzuschauen und über sie zu sprechen.

Sie können aber auch einen falschen Eindruck davon geben, wie man sie täglich in einer Fabrik gebrauchen kann. Denken wir, dass Roboter ohne weiteres dieselben Aufgaben machen können wie Menschen, riskieren wir damit, ihnen zu schwere Aufgaben zu stellen, welches letzten Endes sehr teuer wird. Oft gibt es ein grösseres Potential, einfachere Aufgaben zu automatisieren, zeigt eine Bestandaufnahme von über 100 dänischen und ausländischen Herstellungsbetrieben, die Gain und Co. die letzten Jahre unternommen haben. In mehreren Fällen, wo man versucht hat, Roboter zu besonders anspruchsvoller Arbeit zu setzen, ist der Prozess teurer als erwartet worden. Trotz des Fortschrittes der Roboter haben viele damit Schwierigkeiten, die Arbeitsaufgaben zu übernehmen, die ein gutes Handwerk fordert.

Empfindliche Arbeit ist teur für Roboter

Die Herausforderung der Roboter ist die Kalkulation ihres Preises und die Verkräftung ihrer Aufgaben. Es ist eine Faustregel, dass besonders schmutzige, gefährliche, schwer zugängliche oder monotone Arbeit zur Automation sehr geeignet ist. Es gibt aber Ausnahmen.

Ein Betrieb hatte z.B. ein Angebot eines Roboters, der Deckel auf Komponente montieren sollte, welches eine aufgelegte Aufgabe für einen Roboter sei. In der Praxis konnte der Roboter aber schwer die empfindlichen Bewegungen der Hände imitieren, weil die Deckel mit einem Klick zurecht angebracht werden mussten. Der Betrieb liess deshalb zuletzt die Aufgabe weiter zu den Mitarbeitern.

Technisch gesehen könnte die Aufgabe durch einen Roboter gelöst werden. Es würde fordern, dass der Roboter neue Sensoren bekäme, so dass er den Widerstand von den Komponenten ”fühlen” könnte. Hiermit gibt es eine Problemstellung, in welcher viele Betriebe sich befinden. Wann lohnt sich der Preis eines Roboters? Diese Frage ist schwer im voraus zu beantworten – besonders wenn man die Möglichkeiten und Begrenzungen der verschiedenen Roboter nicht kennt. Mehrere Automatisierungsprojekte scheitern eben hier, weil man Roboter gekauft hat – ohne ohne den Prozess ganz zu verstehen. Oft stellt es sich heraus, dass es sich um keine Standardaufgabe für den Roboter dreht – und ein Entwicklungsprojekt wird viel teurer als erwartet, z. B. weil er extra Sensoren braucht.

3-7 klare Aufgaben für die Roboter pro Betrieb

Von den schwersten Aufgaben abgesehen gibt es immer ein Riesenpotential, um teile der Produktion zu automatisieren. Jeder der mehr als 100 Betriebe, die Gain und Co. besucht haben, hatte einen oder mehr Prozesse klar zum Automatisieren. Durchschnittlich fanden sie 3-7 klare Automationsaufgaben für jeden kleinen oder mittelgrossesen Betrieb. In den grösseren Unternehmen liegt der Durchschnitt auf ungefähr 20 Prozesse.

Die Erfahrungen zeigen, dass es oft am Ende der Produktionslinie ein grosses Potential ist. Natürlich wäre sonst, die Aufgaben anzuschauen, worin man spezialisiert ist, aber damit übersieht man oft andere klare Aufgaben. Ein Schmiedebetrieb wird vielleicht nach einem Roboter suchen, der die Schweisszeit optimieren kann. Vielleicht wäre viel mehr Geld gespart, ob ein Roboter die fertigen Produkte packen, Merkate kleben oder palettieren könnte. Diese Prozesse könnten leichter automatisiert werden und zugleich einen besseren Business Case als die komplexeren Typen haben.