Welche juristische und ökonomische Erwägungen müssen sie machen, wenn Sie AGV (Automated Guided Vehicles) anschaffen wollen?

Das war das heutige Thema auf einem Netzwerktreffen über mobile Roboter im Gesundheitssektor. Hier gaben Sören Peters, die unberufene Beraterfirma Gain & co., und Rene Thornfeldt, Anwaltspartnergesellschaft Accurra, eine Introduktion zu vier ganz zentralen Themen der AGV – Prozesse:

  • Was ist speziell in Verhältnis zum Vertrag und zur Ökonomie?
  • Der Prozessrahmen – die Angebotsregel
  • Der Vertrag
  • Der Business Case

Ein AGV ist eine kleine Technologieanschaffung, hat aber Bindungen zum Rest der Infrastruktur, sowohl fysisch als auch IT- technisch. Wie hantieren Sie das? Die technologische Entwicklung geht schnell, und deshalb entsteht ein Dilemma wegen der Anschaffungszeit. Kaufe ich jetzt? Sie können wählen, Angebote unter typischen Standardbedingungen oder dynamische Forderungen Machen. Was zu wählen? Der Vertrag muss die Angebotsstrategie unterstützen, prozessual technisch und betriebswirtschaftlich mit der Betriebsorganisation abgestimmt, mit dem Business Case zusammenhängen und die Erfolgskriterien des Angebots unterstützen. Wie kann man das sichern? Der Business Case muss realistisch sein, auf TCO (Total Cost of Ownership) basiert sein und das Projektrisiko festsetzen.

Das heutige Netzwerktreffen handelte spezifisch von mobilen Robotern im Gesundheitssektor, ist aber in allen anderen Sektoren und Industrien relevant, die mit AGV arbeiten.