Heute stehen viele Betriebe auf Sprung, ihre Prozesse durch Robotertechnologie zu automatisieren. Das ist in aller Weise erhebend. Wir müssen aber auch die Betriebe anschauen, die schon in Roboter investiert haben, die aber nicht genug daraus bekommen. Vielleicht haben sie schon die Roboter abgeschaltet, bevor sie in Aktion gekommen sind.

Es ist richtig positiv, dass dänische Betriebe diese Jahre ihre Investitionen in Automatisierungen erhöhen und verschiedene Formen avanzierter Roboter in der Produktion, der Logistik etc. anwenden. Wenn Strom zu Prozessen gesetzt wird, die früher bei Handkraft gemacht wurden, werden die Betriebe effektiver zur selben Zeit, wo sie ihre Kosten niederbringen. Das ist ja gut für die Konkurrenzfähigkeit.

Die Novizen und die gärbten Roboterbraucher

Während Betriebe eben daran sind, ihren ersten Roboter zu suchen, gibt es auch mehr Gärbte, die mit der Zeit Erfahrung in der Arbeit mit Robotern aufgebaut haben.In der letzten Gruppe sehen wir leider, dass die Betriebe ab und zu nicht den vollen Gewinn ihrer Automationslösungen bekommen. Es geschieht auch, dass sie die Roboter vom Produktionsboden entfernen müssen, weil die Technologie nicht die unerwarteten Resultate liefern. Wir haben in Wirklichkeit zwei Typen vom ungenutzten Automationspotentials in Dänemark: Einerseits alle Roboter, die darauf warten, eingekauft und in die Betriebe integriert zu werden, so dass sie die monotone , gefährlichen und schmutzigen Aufgaben übernehmen können. Andererseits die Roboter, die schon in den Betrieben stehen, aber abgeschaltet sind oder nur begrenzt gebraucht werden, weil das Roboterprojekt irgendwann schief gegangen ist.

Gründe zu fehlgeschlagenen Projekten

Wenn eine Automationslösung nicht performt, sind ein oder mehr Dinge schuldig:

Die Mitarbeiter werden nicht genügend involviert. Wenn die Leitung nicht deutlich erklärt, warum es in Automation investiert wird, wird die Unterstützung unter den Mitarbeitern gewöhnlicherweise gering. Sie werden die Roboter als beschwerlich auffassen – und als etwas, das ihnen aufgezuwungen werden. Wenn die Mitarbeiter nicht die Idee damit sehen können, einen Roboter als Kollege zu bekommen, oder nicht ausgebildet und aufqualifiziert zur Bedienung vom Roboter werden, gibt es ein grosses Risiko dafür, dass sie hintansetzen, abwählen oder vielleicht  eine Automationslösung sabotieren.

Die Automation ist zu spezifik und kann nicht – oder jedenfalls nur sehr schwierig und für nicht unwesentliche Kosten – dazu umgestellt werden, neue Typen Aufgaben zu lösen. Es ist heute eine Aufforderung, wo die Betriebe nicht notwendigerweise den zukünftigen Bedarf der Kunden kennen. Man braucht flexible Lösungen, die mit wenigen Justierungen der konstanten Entwicklung angepasst werden können – und zwar im Markt und in der Weise, worauf das Geschäft getrieben wird.

Der Roboter wird als eine Einzelinvestition oder als ein Siloprojekt betrachtet.

In Wirklichkeit ist der Roboter aber nur ein Teil der gesamten Automationslösung und von all dem, was vor oder nach kommt. Wenn eine Roboterlösung nicht optimal performt, ist es gewöhnlicherweise nicht wegen der Hardware, sondern dass man die Schnittflächen nicht ordentlich überlegt hat. Der Betrieb kann selten nur ein kleines Gebiet in der Produktion trimmen, muss aber auf die ganze Wertkette fokussieren.

Dass die Roboter einiger Betriebe damit enden, schief zu laufen oder niemals zum Laufen kommen, unterstreicht, wie wichtig es ist, ein Automationsprojekt richtig anzufangen. Die nötige Zeit und nötige Ressourcen müssen da sein, um

  • die Automationsstrategie in der Leitung zu verankern und sichern, dass sie in den übergeordneten Zielsetzungen des Betriebes abgespiegelt ist
  • den Produktionsflow des Betriebes abzudecken
  • zu identifizieren, wo Automatisierung meinungsvoll ist
  • die Prozesse zu optimieren
  • die Mitarbeiter zu involvieren und informieren.

Unsere Empfehlungen enspringen aus einer Zusammenarbeit, die wir mit immer mehr Produktionsbetrieben im Lande haben. Ausser ihnen zu helfen, die in Robotertechnologie zum ersten Mal investieren sollen, werden wir von mehr Betrieben eingeladen, wo ”der Roboter weh tut”, und wünschen unberufene Beratung dazu, wie sie die Projekte zurecht bekommen, und die Gewinne ernten werden, die auf Realisierung warten.

Kennen Sie jemanden, der im Automatisierungsprojekt festgefahren ist?